Unterrichtsmaterial Klassische Musik 

Mein Unterrichtsmaterial zum Thema "Klassische Musik" ist gleichzeitig auch mein Angebot an Unterrichtsmaterial zum Thema "Populäre klassische Musik"! Eine Option in zwei Teilen: ein kostenfreies Mini-Paket und ein 14-/15-teiliges XXL-Paket. Mein Mann hat sich da etwas ausgedacht, das so "schräg" ist, wie sein Johann-Sebastian-Bach-Projekt. Denn er kam zu dem Schluss, dass der Weg hin zu Bach vielleicht noch besser über den Weg hin zur klassischen Musik führt. Dazu hat er sich selbst einen Wunsch erfüllt, den er "irgendwie schon immer hatte". Nämlich klassische Musik zu finden, die viele Menschen begeistert ... und auch ihn. Er hat sich da Folgendes überlegt. Und zwar als er den Lehrermarktplatz.de entdeckte: Für Sie als Lehrerin und für Sie als Lehrer ergeben sich – mit "Peters Plan"– zwei Optionen: Da ist die erwähnte kostenfreie: Sie generieren aus vier Bereichen Ihren Unterrichtsstoff selbst. Es gibt 1. die Beschreibung "Was ist klassische Musik?", 2. spannende Informationen rund um das Thema klassische Komponisten und Klassik, 3. eine Auswahl aus 250 klassischen Titeln, konservativ und populär, historisch und aktuell, für Sie und Ihre Kids auf der Homepage anzuhören, und 4. eine Zusammenstellung von Bach-Musiktiteln, die Sie im Unterricht als Background nutzen können. Unten auf dieser Seite als MP3.

 

Für eine winzige Schutzgebühr (... € 9,50 einmalig und Sie können es zwei, 10, 20 oder 30 Jahre immer wieder nutzen) gibt es außerdem das "Unterrichtsmaterial Klassische Musik", bestehend aus weiteren 10 Komponenten. Dazu mehr weiter unten.

 

Und ... kennen Sie alle vier großen Komponisten? Ja? Dann ist das cool. Nein? Dann macht das auch nichts aus. Sie sind ja jetzt hier!

 

 

Suchen Sie ausschließlich "Unterrichtsmaterial Klassische Musik" und auch unsere Philosophie dazu? Oder sind Sie bereit, sich von meinem Mann ein wenig unterhalten zu lassen? Das ... tut er nämlich gerne!

 

Nein, ich suche ausschließlich Unterrichtsmaterial und möchte

darüber hier und jetzt mit einem Klick hier mehr erfahren!

 

 

Von Peter Bach jr.

 

Da sind Sie also! Sie wollen sich demnach gerne ein wenig unterhalten lassen und am Anfang auch wissen, ob ich mit Bach verwandt bin und auch ein Musikinstrument spiele? Ja, ich bin verwandt und nein, ich spiele (beinahe) kein Musikinstrument.

 

Mit Ihnen zusammen würde ich gerne ab sofort kleine Menschen "überlisten". Ich möchte sie an klassische Musik heranführen und solange ich die Chance – zusammen mit Ihnen – habe, ganz sicher nichts "kaputt machen": die Zwerge abtörnen, Chancen zerstören oder vermitteln, dass Klassik etwas Verstaubtes, Uncooles und Langweiliges ist. Nochmals kurz der Hinweis: Wenn Sie aktuell nur am "Unterrichtsmaterial Klassik" interessiert sind, dann klicken Sie "sich jetzt hier gerne weg". Und das geht übrigens zwischendurch später auch immer wieder.

 

Richtig, drei der Mannen oben kennen Sie ganz sicher. Aber auch den Komponisten ganz rechts außen?

 

 

Diese Lektüre jetzt hier ist für Sie geschrieben, und nur vielleicht für Ihre Kids!

 

Beginnen wir mit ein wenig Bach, aber nicht zusammengefasst gleich alles über ihn, sondern als vollkommen sinnfreie Auflistung. Wussten Sie, dass Bach 20 Kinder hatte, dass davon aber nur rund die Hälfte überlebte? Unter diesen allerdings waren es vier berühmte Söhne, beziehungsweise fünf musikalische. Und zwei von ihnen waren zu ihrer Zeit noch berühmter als der Vater zu seiner. Damit bringen sie es schon auf eine ansehnliche Anzahl berühmter Musiker in einer Musikerfamilie. Zusammen sind und waren die Bachs heute runde 150 Musikerinnen und Musiker und damit die bei Weitem größte, berühmte Musikerfamilie aller Zeiten. Und das bleibt sie auch, weil sie immer noch wächst. Zurzeit sind mindestens acht Familienmitglieder "Vollblutmusiker". Spannend, um Ihre Klassik im Unterricht zu "garnieren".

 

Bachs Werk war nicht verschollen. Musiker wussten immer, wo es ist und wie man es präsentieren gekonnt hätte. Die Öffentlichkeit aber mochte Bachs Musik ganze 80 Jahre lang nicht mehr. Erst Felix Mendelssohn Bartholdy performte Bachs göttliche Matthäus-Passion zum zweiten Mal überhaupt. 101 Jahre nach ihrer Erstaufführung war das. Und der "Ruhm 2.0" begann. 11.000 Musikstücke soll Bach in seinem Leben komponiert haben, sagt der Bach-Experte überhaupt. Heute sind nur noch 1.128 übrig geblieben, alleine dieser "Rest" macht aus Bach einen der Workaholics unter den Komponisten. Nicht weniger als 66 Persönlichkeiten von Weltrang, vom Papst bis hin zu Einstein und viele seiner Kollegen und Bewunderer. Entscheiden Sie, was Sie in Ihrem Unterrichts davon nutzen möchten: Moderne Unterhaltung ist nach meiner Meinung der beste Weg mit dem Ansatz "Unterrichtsmaterial Klassische Musik"!

 

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Was für ein sympathisches Kuriosum. Auf der gegenüberliegenden Seite des Denkmals sieht man auch die Noten B-A-C-H. Doch der Künstler hatte das b vor der ersten Note übersehen, so wurde aus dem berühmten Bach der ganz und gar unbekannte H-A-C-H.

 

Noch ein niedlicher Irrtum: Der Künstler, der diese Briefmarke gestaltet hat, machte gleich die ganze Stadt Eisenach zu "Eisenbach".

 

 

Mehr Spannendes, Kurioses und Ungewöhnliches

 

Von keinem Komponisten gibt es mehr Denkmäler: zu Ehren von Bach findet man runde 35, davon die meisten in Deutschland, aber auch eines in Shanghai, in Paris, in Prag und in Barcelona. Kommen wir zu Mozart. Dass er "Wolferl" genannt wurde, ist Ihnen sicherlich bekannt. Aber auch, dass er mit komplettem Namen Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart hieß? Im Alter von sechs Jahren machte er seinen ersten Heiratsantrag und er schrieb den 6-stimmigen Kanon "Leck mich am Arsch". Mozart konnte den Klang von Flöten nicht ausstehen und schrieb seine weltberühmte "Zauberflöte" nur widerwillig als Auftragsarbeit. Dass er über ein absolutes Gehör verfügte, wissen Sie.

 

Populäre klassische Werke, egal aus welcher Epoche sind zum Teil – wie heute neue Hits auch – kurz, nämlich zwischen drei und fünf Minuten lang. Aber es gibt auch ultralange: zum Beispiel das absolut unbekannte Werk des Franzosen Erik Satie: 18 Stunden und 45 Minuten lang. Es sind 180 Noten und die sollen sich 840-mal wiederholen. Das zweitlängste klassische Werk ist vom 100 mal bekannteren Richard Wagner. Es ist die Oper "Die Nibelungen", 16 Stunden ... aber am nicht am Stück.

 

Das zu den längsten Stücken. Aber wer schrieb die meisten? Bach, meinte ja der Bach-Experte, der oben schon erwähnt ist, soll 11.000 Stücke geschrieben haben. Er geht davon aus, dass 90 Prozent davon verloren ist. Bleiben rund 1.128. Und sonst? Ist Telemann der fleißigste klassische Komponist 3.600 Stücke. Zum Ave Maria. Von Bach? Nein, von Bach und Gounod, heute würden Kids sagen "Bach feat. Gounod": Es ist die erste berühmte Kooperation zweier ganz Großer in der Musik. Dann gibt es noch "Ellens dritter Gesang", man kennt es besser auch als das Ave Maria. Von Schubert. Also das "Ave Maria Nr. 2". Übrigens waren Mozart, Beethoven und auch Bach musikalische Wunderkinder. Dass Bach auch eines war, fand die Bach-Wissenschaft allerdings erst in den vergangenen Jahren heraus. Bach und Händel: Wussten Sie, dass beide im selben Jahr geboren wurden, beide am Grauen Star litten und beide vom selben Londoner Augenarzt John Taylor operiert wurden ... und zwar unsachgemäß und deswegen erblindeten?

 

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Spannendes wird zur Unterrichtsmaterial. Unterrichtsmaterial, das Kids später vielleicht ebenfalls begeistert

 

Weiter zum Thema "Klassische Musik" als Entertainment: Bach wurde 65 Jahre alt, Mozart nur 35 und Beethoven schrieb ein Stück "Elegie auf den Tod eines Pudels". Wagner nannte sein Zwergkaninchen "Söhnchen Fips" und seinen Papagei "Töchterchen Papo". Und er komponierte zu gerne in historischen Kostümen. Wie lange Beethoven ganz taub war? Ganze 8 Jahre lang. Wie lange es sich bis zu dieser Katastrophe entwickelte? Ganze 21 Jahre lang. Wissen Sie, dass Mozart vom Papst Clement XIV. mit dem "Orden vom Goldenen Sporn" geehrt wurde?  Ist Ihnen bekannt, dass die Wagners und die Liszts miteinander verwandt sind? Und damit die zweitgrößte berühmte Musikerfamilie überhaupt sind?!

 

Hildegard von Bingen und Clara Schumann sind die einzigen klassischen Komponisten von Bedeutung. Wobei Hildegard von Bingen schon sehr grenzwertig Klassik nach unserer heutigen Definition machte. Dass Mozart nicht der Erfinder der Mozartkugel war, ist klar. Dass aber diese Köstlichkeit genau 101 Jahre nach seinem Tod zunächst als "Mozart-Bonbon" erfunden wurde, wussten Sie nicht, richtig? Zurück nochmals –oder wieder – zu Bach. Die Bach-Genealogie ist eine echte Herausforderung, das Thema Bach allgemein aber auch: Der Mailänder Bach, einer von Bachs Söhnen, ist auch der Londoner Bach, der Berliner Bach ist auch der Hamburger Bach, jeweils sowohl als auch.

 

Das sind die Herren, die uns konservative klassische Musik "lieferten". Viele Stücke davon sind auch populär, keines davon ist allerdings junge Klassik.

 

 


Können wir Sie für unsere Mission gewinnen, dann schaffen wir das zusammen auch mit Ihren Kids: Erleben Sie unser Unterrichtsmaterial

 

Wussten Sie, dass die Oper "Nabucco" vom Italiener Verdi in Ägypten entstand? Und dass Verdi ein Altersheim für Musiker gründete, was es heute als "Casa Verdi" noch gibt? Klar, Johann Strauss, und zwar der Sohn, ist der Walzerkönig von beiden. Sohn Strauss komponierte ganze 160 Walzer! Und Strauss Vater war der "Erfinder" des Wiener Walzers. Tschaikowski ... was soll ein Bach-Fan und Familienmitglied nur von ihm halten? Er ist die einzige berühmte Persönlichkeit, die meinte, es sei wohl schön, eine Fuge von Bach zu spielen, aber Besonderes kann er darin nicht erkennen. Nun ... wie schön, dass so viele Andere anderer Meinung sind. Kennen Sie das älteste und damit erste populäre Klassik-Werk? Es ist der Canon in D-Dur von Pachelbel. Runde 350 Jahre alt. Und wissen Sie auch, wer die Eingangsfanfare zum alljährlichen Eurovision-Song-Contest (ESC) komponierte? Es war Charpentier mit seinem "Te Deum". Max Reger fand übrigens, dass Bach "Anfang und Ende aller Musik" sei und Bach fand, dass alles, was nicht zu Ehren Gottes komponiert ist, nur "fürchterlicher Lärm" ist. Nationalhymnen: Die bekannten, oder sagen wir, die uns bekannten, sind praktisch alles klassische Kompositionen. Die Deutsche schrieb übrigens ein Österreicher. Haydn tat das. Telemann, nicht in der obersten Liga mit dabei, aber ganz schön weit oben: Er ist der fleißigste Komponist, dem man das auch nachweisen kann: 3.600 Werke sind von ihm. Danach folgt Liszt mit 1.300 Meisterstücken. Und wer hat den längsten Namen? Giacomo Antonio Domenico Michele Secondo Maria Puccini wahrscheinlich! Welche Oper von Richard Wagner blieb unvollendet? Richtig, "Rübezahl". Vielleicht wussten Sie es schon, dass man den Namen Bach sogar singen kann. Das dass aber nur im deutschsprachigen Raum geht, auch? In diesem Abschnitt nochmals zu Vivaldi: Er war im Nebenberuf auch noch römisch-katholischer Priester.

 

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Tatsächlich ist es das einzige handschriftliche Zitat eines Berühmten über Johann Sebastian Bach, nämlich das von Max Reger.

 

 


Mehr Spannendes über Johann Sebastian Bach und diese  meistens  Herren Komponisten der klassischen Musik? 

 

Tatsächlich, diese Lichtgestalt aus Eisenach, Johann Sebastian Bach, saß wirklich im Gefängnis. Ganze vier Wochen. Wegen Halsstarrigkeit. Aber er war nicht der einzige seiner Zunft: Franz List verbüßte ebenfalls eine Haftstrafe, aber wesentlich kürzer. Und Schubert war sogar wegen einer seiner Kompositionen in Haft. Zusammen mit seinen Freunden. Nur Wagner konnte sich dieser Erfahrung durch seine Flucht ins Ausland entziehen.

 

Beethoven war Erbsenzähler? Nun wir wissen's nicht genau, aber jeden Morgen und auch den Tag über zählte er für seine erste Tasse Kaffee .... und die danach ... genau 60 Kaffeebohnen ab.

 

Der Herr Compositeur Beethoven und seine Kaffeebohnen. 

 

So wie Mozart den Klang der Flöte nicht ausstehen konnte, hatte es Beethoven mit dem Wind. Er nannte Wind seinen "Feind". Dass er runde 68-mal umzog, ist natürlich für Klassik-Fans weniger spannend, aber für Kids bei einem ersten Meeting mit Klassik? 500 Millionen Jahre wird es dauern, bis die Goldene Schallplatte im Universum, ganz weit draußen, in den Raumschiffen Voyager 1 + 2 kaputt gehen. Auf ihr sind die Werke der drei ganz großen klassischen Komponisten verewigt. Und von einem Komponisten mehr. Bach "gewinnt" in der Reihenfolge und in der Anzahl der verwendeten Stücke. Aber wenn wir das schon so albern betrachten, dann suchen wir doch nach dem längsten klassischen Musikwerk. Es ist vom französischen Komponisten Satie komponiert, besteht aus 180 Noten und 840-mal wiederholt. Die Erstaufführung wurde in 18 Stunden und 40 Minuten von 10 Pianisten gemeinsam bewältigt. Das nun ernsthafte zweitlängste klassische Musikwerk ist die Oper "Der Ring der Nibelungen" von Richard Wagner. Es ist 16 Stunden lang und man genießt es – Gott sei Dank – nicht am Stück. Das seltsamste klassische Werk heißt "4"33"" und besteht aus viereinhalb Minuten Stille. Komponist ist der Amerikaner John Cage. Ach ja, nochmals zu den Nationalhymnen: Wussten Sie, dass die kürzeste die japanische (... mit vier Minuten Länge) und die längste die griechische mit 154 Versen ist? Die libanesische ist auch so kurz wie die japanische. Termiten sollen übrigens Holz bei Heavy Metal doppelt so schnell fressen ... aber ob das so stimmt ... und wenn ja ... was hat es mit klassischer Musik zu tun?

 

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Über die Locken von Beethoven und über Schubert, den kleinen Pilz

 

Schubert wurde von seinen Freunden "Schwammerl" (...  kleiner Pilz) genannt, wegen seiner Körpergröße und seinen braunen Locken. Und Beethoven hatte so viele Verehrer, die eine Locke von ihm wollten, dass er sich seinen Hund "Pumperl" zulegte, damit immer genügend Locken zur Hand waren. Beinahe wäre übrigens das komplette London Symphony Orchestra mit der Titanic untergegangen: Man hatte sich kurz vor der Abfahrt aber doch noch für ein anderes Schiff entschieden. Übrigens zum Haarbüschel oben, von Beethoven: Heute kann man so eine Haarlocke von Beethoven ersteigern, für rund 39.000 Euro. Also ... nicht von Pumperl. Der bestverdienende Komponist? Rachmaninow. Selbst im Jahr der Weltwirtschaftskrise 1930 verdiente er umgerechnet sechs Millionen Euro.

 

Beerdigungen waren sehr unterschiedlich: Während man Bach fast im kleinen Kreise "verscharrte", waren bei Beethovens Abschied in Wien 20.000 Trauernde anwesend, die Kinds hatten schulfrei und das Militär organisierte den ordentlichen Ablauf. Bach hingegen war dem Stadtrat nur ein lästiges Übel und schon vor seinem Tod sah man sich nach einem Nachfolger um, als noch nicht mal klar war, ob Bach wieder gesund würde. Ein Grabstein der Stadt für den Meister? Fehlanzeige. Und damit nochmals und wieder zu Bach: Er meinte, Klavier zu spielen, sei gar nicht so schwer, man müsse nur im richtigen Moment die richtige Taste drücken. Und er war sich sicher, wer auch so viel üben würde wie er, würde es auch so weit bringen.

 

 


Unterrichtsmaterial in Sachen "Klassische Musik"

 

Ab hier wird es wieder ernst, aber nicht bierernst. Sie kennen mich inzwischen! Diesen Service bietet der Verlag meiner Frau und nach meinem Gefühl deswegen an, weil es uns eine Herzensangelegenheit ist, klassische Musik anzubieten, wie ich das auch mit dem Thema Bach mache: vollkommen "quergedacht", nur den Erfolg bei Kids im Blick und jenseits aller Konventionen. Und mein Ziel ist? Mehr Kinder und mehr Jugendliche zusammen mit Ihnen zur Klassik zu geleiten. Vorsichtig, pädagogisch, taktisch geschickt, unheimlich "heimlich"!

 

Wie ging es mir? Im Laufe meines Lebens – zwischen früher Kindheit und bis zur Gestaltung der jüngsten Homepage – hörte ich unzählige klassische Musiktitel, die mir gefielen. Und zwar, ohne dass ich wusste, welches Werk es jeweils war und von wem komponiert. Als Kind interessierte es mich nicht so sehr, dass ich forschte (... und mir die Langspielplatte der Eltern darauf hin hätte ansehen können), später hatte ich einfach keine Idee, wie ich es herausfinden könnte. Selbst heute, wo elektronisch fast alles geht, verweigern Shazam und das unbekanntere Google-Play Musik-Hilfe in Chrome irgendein Ergebnis. Lady Gaga funktioniert bestens, Bach aber nicht. Ich sah Jahrzehnte keinen Ansatz, wollte aber schon seit der ersten Homepage-Seite von "Bach über Bach" so etwas einmal anbieten: Unter dem Titel "Ach ... das ist von dem!". Es sollte eine gewaltige Recherche werden. Ich wollte nämlich viele, viele Einrichtungen anschreiben und erstens nach den beliebtesten Stücken der jeweils passenden Könner (... zum Beispiel im Beethoven-Haus die beliebtesten Stücke von Beethoven, im Bachhaus die besten von Bach) erfragen. Dazu wollte ich auch erkunden, ob man mir mit populären Werke außerhalb des eignen "Könners" helfen könne. Es kam anders!

 

André Rieu – wenn Sie ihn nicht leiden können, oder seine Musik, oder seine Art von Entertainment, klicken Sie bitte unbedingt jetzt hier – war es, der mich inspirierte. Und zwar mit seinem dritten Konzert, das wir durch Zufall im Fernsehen fanden, im dritten Jahr. Er zeichnete den Weg vor, denn er präsentierte, für was ich noch nicht mal einen Namen hatte: populäre Klassik. Und bei der Suche nach seinen Werken über YouTube war dann der Weg bis zur kompletten Lösung vorgezeichnet. Immer schlägt YouTube mit dem Fund eines Stückes auch ähnliche vor. Und so fand ich mit der Zeit alle beliebten, also populären, leichten und coolen Klassik-Werke. Hinzu kamen dann noch die jungen klassischen Werke, eine nochmals ganz andere "Spielwiese".

 

Übrigens und das ist für mich ganz besonders wesentlich: Klassik, die man zufällig im Fernsehen sieht oder im Radio hört (... außer in der Werbung), ist per Definition praktisch immer unpopuläre Klassik. Oft für einen Normalverbraucher nicht zu ertragen. Und ich meine das so! Und schäme mich ein wenig deswegen.

 


Was ist denn jetzt auch coole, junge klassische Musik?

 

Bei der Analyse der Titel, die Rieu performte und den Vorschlägen von YouTube, stellte sich mir die grundsätzliche Frage, wann denn ein Stück überhaupt klassische Musik ist. Ist es das dann, wenn es von einem der großen, alten, seriösen, toten Komponisten komponiert ist? Oder richtet es sich nach dem Stil des Liedes oder der Instrumentierung? Alles führte zu meiner Definition "Was ist den klassische Musik?". Dann "Was ist populäre Klassik?" und schließlich: Warum dürfen ähnliche Meisterwerke, wie sie Bach, Beethoven und Kollegen komponierten, nicht in die Sammlung der TOP 100? "Meine" junge, coole populäre Klassik war geboren: Es sind Stücke von Williams und Morricone, die Titelmelodien in den Filmproduktionen E.T., Star Wars, Independence Day, Indiana Jones und vielen weiteren. Auch Meisterwerke der Beatles, von Madonna und Michael Jackson waren damit "eingeladen", mindestens als zukünftige, coole, leichte, junge klassische Musik.

 

 


Klassik mögen immer weniger Menschen!

 

Ja, tatsächlich ist das so. Aber ... populäre Klassik ... da finden sich tausende und zehntausende von Menschen auf dem Vrijthof von Maastricht und auch der Waldbühne in Berlin. Das Wesentliche an meinem Prinzip und Angebot ist, dass man mit diesem, meinem Versuch überhaupt nichts "kaputt machen" kann. Nicht bei Kindern und nicht bei Klassik-Anfängern. Ich bin der Überzeugung, dass man sicher manche Kids mit "Peter und der Wolf" sowie mit "Karneval der Tiere" nachhaltig ( ! ) beglücken kann. So, wie das Marko Simsa macht, finde ich es übrigens super. Ob das aber dann zur Liebe zur Klassik führt? Nicht, wenn die Musikforschung recht hat. Dann versuchen wir es doch einfach einmal anders, oder "außerdem anders". Überlisten wir die Zwerge. Und wie geht das? Führen wir sie gemeinsam an populäre Musik heran. Primär über meine Klassik TOP 100. Und von dort stehen dann – später – vier Optionen zur Wahl. Man lässt zukünftig die Finger von Klassik (1). Man bleibt bei diesen 250, das genügt (2). Man sucht nach mehr populären Klassik-Werken (3; ... ich verrate, wo) oder man wendet sich der ernsteren, konservativen Klassik zu (4): Und zwar erkundet man mehr ernstere Stücke vieler klassischer Komponisten oder wendet sich dem einen oder anderen Gesamtwerk genau des Meisters, von dem man alle populären Stücke gut fand, zu.

 


Unterrichtsmaterial "Klassische Musik" ... und jetzt kommen Sie ins Spiel

 

Sie haben schon alles, was Sie für eine kleine Unterrichtseinheit brauchen, zum Beispiel unter diesem Abschnitt die 45 Minuten an Bach-Werken als MP3. Von mir produziert, ich darf das (... denn ich bin nicht der GEMA angeschlossen und Bach ist schon weit mehr als 70 Jahre tot). Dann mein Entertainment, für Ihren Unterricht: Spannendes und Seltsames, Lustiges und Unbekanntes aus der Welt der Klassik. Es gibt meinen umfangreichen Background zum Thema "Was ist klassische Musik?" und diese Lektüre können Sie entweder so für sich übernehmen, oder ihr gerne auch heftigst widersprechen. Und anschließend die Kids auffordern, sich ein eigenes Bild zu machen. Und schließlich ist da die "Klassik TOP 100", das sind 250 Meisterwerke ... 250 ... wie der Name "TOP 100" schon sagt. Daraus sollen sich Ihre Kids 30 oder 50 oder wer weiß wie viele Werke zu je nur einer Minute anhören und ein Lieblingsstück auswählen: ein konservatives, ein junges, whatever. Das ist die kostenlose Variante meines Angebotes an Unterrichtsmaterial in Sachen "Klassische Musik".

 


Unterrichtsmaterial "Klassische Musik XXL": Bringen wir Ihre Kids hin zu klassischer Musik ... und zwar mit viel Spaß und Freude und gemeinsam!

 

Gleich zu Beginn: Mit Ihrer Schutzgebühr von einmalig nur € 9,90 fördern Sie unsere Bach-Mission und unsere Zielsetzung, Klassik leicht verdaulich zu verbreiten. Besonders die Bach-Mission, die in Teilbereichen wirklich aufwendig und teuer ist, verschlingt jedes Jahr ein ordentliches Budget und deswegen gibt es ja auch den Verlag meiner Frau. Zum Beispiel erforscht sie die Bach-Genealogie und kann heute den – bei weitem – umfangreichsten und richtigsten Stammbaum der Musikerfamilie zur Verfügung stellen. Klar baute sie vor 10 Jahren beginnend auf den unglaublichen Forschungsergebnissen ihrer Vorgänger in Sachen Bach-Genealogie auf: Kock und Sigl, Geiringer, Spitta und Frickel, Helga Brück und Evelyn Odrich  ... für die Insider unter Ihnen. Deshalb: Dankeschön im Falle Ihres Supports unserer Bach-Forschung.

 


Mein "Unterrichtsmaterial Klassische Musik" 

 

Mein Unterrichtsmaterial "Klassische Musik" in Prosa: Zunächst erhalten Sie ja die Bach-Musik-Kollektion, auch in der XXL-Variante passt. Das sind 45 Minuten lang die beliebtesten Bach-Werke. Dazu bekommen Sie vier Playlists mit jeweils populären klassischen Musikstücken verschiedener klassischer Komponisten, die Ihre Kids aufnehmen und zusammensetzen können und sie im Unterricht aufführen dürfen ( ! ). Ich darf das nicht für Sie tun: So sind die Spielregeln zwischen GEMA und Schulen. Sie dürfen, hier können und müssen Sie das (... bitte ohnehin) nachlesen: auf der Seite 9 der PDF. Für Ihren Unterricht dürfen Sie diesen Zusammenschnitt verwenden, nicht für eine Aufführung danach, nicht nach der Stunde, nicht für die Kids kopieren, nicht gar nichts ... eben nur für diese zwei, drei oder auch mehr Stunden. Danach in Ihren Schreibtisch und im nächsten Jahr damit dasselbe tun ... das geht. 5 Jahre lang, zehn, zwanzig ... und immer mit demselben "Unterrichtsmaterial Klassische Musik", das Sie dann einstmals ja kauften. Und bitte nehmen Sie meinen Hinweis mit der Musik-Nutzung sehr ernst. Dankeschön. Mit diesen 4-mal eine Stunde-Musikuntermalungen schaffen Sie vielleicht den ersten Kontakt zwischen Kids und Klassik. Hört ein Kind einen Titel zu Hause dann nochmals, haben wir bereits einen Wiederholungseffekt, meiner Meinung nach so wichtig für ein Urteil der Schülerin und des Schülers über klassische Musik.

 

Das Kernstück meines "Unterrichtsmaterials Klassik" ist eine 150-Fragen-Liste mit leichten Fragen, Fangfragen und Fragen, die schon beinahe beantwortet sind. Im Multiple-Choice-Verfahren. Es geht nicht darum, zu lernen, sondern seine Zeit "in der Nähe von klassischer Musik" zu verbringen. Diesen Test sollen die Kids zu Hause ausfüllen. Dazu auch (... ein wenig) recherchieren, googeln oder die Eltern fragen.

 


Präsenz-Unterricht oder Distance Learning oder sogar beides parallel

 

Den ausgefüllten Fragebogen erhalten Sie, Sie haben vorher eingeteilt, ob er an zwei Tagen zu Hause ausgefüllt werden soll, an einem oder an dreien. Lassen Sie sich die Bögen zurückgeben oder als PDF ausgefüllt zuschicken oder, wenn ein Kind überfordert ist, fotografieren und versenden. Was tun Sie damit? Gar nichts! Unkorrigiert "in die Tonne"! Wir wollten die Kids ja nicht zum Lernen animieren, sondern sie nur der Klassik "aussetzen". Es folgt der Test. Entweder in einer Schulstunde, in zwei oder in drei. Abschreiben beim Nachbarn: na klar, mit diesem Thema schon. Sie brauchen das so ja nicht zu postulieren, aber man könnte es so praktizieren. Bitte kein negativen Erlebnisse im Zusammenhang mit Klassik. Es sind übrigens punktgenau dieselben Fragen (... wie in Amerika bei der Führerschein-Prüfung ... man fährt exakt denselben Weg und soll dieselben Dinge an denselben Örtlichkeiten wieder tun), aber auf leicht veränderten Fragebögen mit kleinen Kästen für die spätere Benotung. Sind dieselben Bögen ausgefüllt, lassen Sie sie einsammeln und geben jedem Namen oben rechts eine Nummer, sodass Sie später erkennen können, wessen Ergebnis das Beste ist, ohne dass das jemand außer Ihnen weiß. Nun warten Sie die dritte Unterrichtseinheit ab. Wieder lassen Sie die Musik spielen. Jetzt verteilen Sie die anonymisierten Bögen und korrigieren mit Ihren Kids gemeinsam. Sie moderieren die richtige Antwort, lassen die Kids einen Punkt oder keinen Punkt in die Kästen eintragen und Sie sind großzügig bei der Zulassung von Antworten. Sie erinnern sich? Kein Frust sollte mit Klassik verbunden sein. Zu jeder Antwort bekommen Sie von mir ein Kuriosum, etwas Wissenswertes oder etwas Spannendes zu den Antworten: Ihr Unterricht wird spannend, Sie erzählen, man hat Spaß und Freude mit Klassik. Als nächstes erfolgt das Addieren der Punkte, der Übertrag an das Seitenende, die Addition aller Punkte und schließlich steht der Sieger (... oder auch drei Sieger ... und klar oder die Siegerinnen) mit den meisten Punkten fest. Sie ermitteln – mit der von Ihnen vergebenen Zahl – den passenden Namen der Schülerin oder des Schülern und küren sie oder ihn mit dem zum "Paket" gehörenden "Klassik-Contest-Preis". Neben der Urkunde bekommt der Schüler oder die Schülerin das Hörbuch und die Tablet-Version und das E-Book "Die Johann Sebastian Bach Biografie für Kinder". Und weil der Autor und seine Frau, also meine Frau Renate das ganze Projekt fördern, darf jedes Kind Ihrer Klasse, jedes Jahr, ebenfalls Biografie auch für sich herunterladen und lesen. Sie bekommen als kleinen Dank und zu Ihrer Freude die Audio-Collage "Die schönsten Bach-Zitate": Es ist kein Hörbuch und kein Hörspiel, dafür aber super-spannend. Zwei Profis sprechen im Wechsel, alles ist mit Bachs Musik unterlegt und Sie hören dazu auch eine kleine 10-minütige Biografie über den Thüringer.